05.03. - 09.04.2017

„ MENSCH-lich “
   Rainer Ern - Skulpturen

Organische Abstraktionen, Schwerpunkt: Spannungsfeld Mensch. Reduktion, auf der Suche nach dem archaischen in uns und unseren Beziehungen. Objekte und Skulpturen, die in ihrem ruhigen Zustand den Eindruck großer Dynamik vermitteln. Diese Wirkung erreicht Rainer Ern nicht nur durch die Form, sondern auch, indem er unterschiedliche Materialien zueinander in Beziehung setzt.

Er arbeitet mit Stein, Holz, Lehm und Eisen, und bevorzugt dabei Materialien, die wegen ihrer Härte eine besondere Herausforderung hinsichtlich der Bearbeitung darstellen wie etwa Flintstein oder Robinie.

„Ich versuche immer mit dem Material zu arbeiten und nicht dagegen.“

Ebenso flexibel wie in der Wahl seines Werkstoffes ist der Künstler in seiner Vorgehensweise. Mal beginnt alles mit einem bestimmten Stein oder einem besonderen Stück Holz, das ihn einer bestimmten Form inspiriert. Mal steht die Idee am Anfang und er sucht dann nach dem passenden Material um diesen Gedanken in die Tat umzusetzen.

Weitere Informationen  unter: www.rainerern.de

 

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 5. März um 17.00 Uhr eröffnet.


Öffnungszeiten: Sa.: 11.00 - 18.00 Uhr
So. 15.00 - 18.00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung

5.07. - 11.06.2017

Landschaften
Arbeiten auf Papier  -  Michael Plöger

Auf den Bildern gibt es keine Menschen, als wollten sie daran erinnern, dass dieser Planet einen menschenleeren Ursprung hat. Allerdings gibt es Spuren von Ihnen, wie Architektur, Blumen – gepflanzt mit gestalterischem Willen, urbane Flächen bevölkert mit Karossen au Licht, gleichsam wie ein immer wiederkehrendes Echo.
Hinter dem Dunkel ist ein Hell, vor dem Hell ist ein Dunkel, nichts von beidem soll zu stark sein, zu dominant, eine Tendenz haben. Die stark ausgerichtete Horizontale braucht für den wichtigen Bildaufbau vertikale, solitär angeordnete Bildformen und ganz besonders, das Licht, den Schatten, dieser wiederum verdankt nur ihr sein Dasein.
Die Bäume wie statische Brüder menschlicher Bewegung, sie verbeugen, sie behüten. Bauminseln, Wald drinnen und draußen zugleich. Sie bleiben dort wo sie immer waren, ohne wegzulaufen. Die Strukturen der geackerten Flächen wirken wie Spuren bäuerlicher Kunst und durch ihre isobaren Anordnungen hört man hier und da ein leichtes Seufzen.
Sehr geschäftig und spielerisch wirken auch die Wolken (meist Cumulonimbus), (Cumulus humilis, selten Altocumulus) die unter ihrem prächtigen Weiß, temporäre, menschliche Silhouetten produziert  und dadurch der darunterliegenden Fläche kolossalen Gewinn liefern.
Die Zeichnungen sind ausschließlicher im Atelier produziert, haben auch keinen Ursprung in der Bildfindung via Pleinairmalerei in Skizzenbücher, sie sind ausschließlich durch die Vorstellungskraft des Zeichners entstanden.


Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, den 5. März um 17.00 Uhr

Dauer der Ausstellung: 07.05.-11.06.2017

Öffnungszeiten:
Sa.: 11.00 – 18.00 Uhr
So. 15.00 – 18.00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung
  
 

Der Künstler:

1956              geboren in Bielefeld
1971 - 1974  Ausbildung zum Tiefdruckätzer
1974 - 1978  Abitur und Studium der Geografie
1978 - 1979  Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, Abeilung Münster
1982             Gründungsmitglied der Künstlergruppe Tür, Bielefeld
1980 - 1986 Studium Fachhochschule Bielefeld, Malerei
1996            Stipendium des Hauses Einheit der Stadt Chemnitz,
2001            Stipendium des Landschaftsverbandes Lippe
2009 - 2010 Lehrauftrag der FAchhochschule Bielefeld
2012            Verleihung des Kultursternes der Neuen Westfälischen, Bielefeld
Seit 1984     freischaffender Künstler mti verschiedenen regionalen und überregionalen Ausstellungen

Mitgliedschaften: BBK OWL

Vertreten in folgenden öffentlichen Sammlungen:
- Kunsthaus Langenberg e.V., Velbert-Langenberg
- Ardiyanto Gallery, Yogyakarta,Indonesien
- Seniwati Gallery, Ubud-Bali, Indonesien
- Gallery LIP, Yogyakarta, Indonesien
- Art Gallery, Bangkok, Tailand
- Galerie Norbert Bauer, Velbert-Langenberg

27.08. – 24.09.

Jae-Eun Jung - Bilder

Die einfachen Dinge des Alltags sind das Thema der koreanischen Künstlerin Jae-Eun Jung. Da steht ein Einkaufswagen neben einem Stuhl, an dem eine Jacke hängt, ein Tisch, auf dem ein wasserglas abgestellt ist, ein Kissen, Blumentöpfe oder Schuhe sind ihre Motive.
Sie bringt sie in fast geheimnisvoller Farbgebung, die überwiegend aus Pastelltönen besteht, auf die Leinwand. Ein zartes Mintgrün, Beige oder Grauschattierungen lassen die Dinge in einem feinen Dunst erscheinen. Damit erzeugt sie eine ruhige, fast besinnliche Stimmung. Die Dinge werden zu Stellvertretern des Menschen, erinnern an seine Existenz. sie regen die Phantasie des Betrachtes an und erzeugen so Geschichten.

Einige ihrer Arbeiten wird die Künstlerin ab dem 27. August in der Städtischen Galerei Alte Lederfabrik zeigen.

Jae-Eun Jung lebt und arbeitet seit einigen Jahren  in Lippsadt und wurde 2013 Preisträgerin des Wilhelm Morgner Preises der Stadt Soest.

Nähere Einzelheiten zur Ausstellung demnächst hier.